Perücken
Seit über 1000 Jahren trägt der Mensch bereits Perücken. Die Ersten wurden bereits im alten Ägypten getragen. Damals waren Perücken angesagt, die dem Gesicht eine rechteckige Form verliehen. Vorbehalten waren sie allerdings zum größten den Pharaonen und anderen höheren Gesellschaftsmitgliedern. Das änderte sich etwas mit dem Lauf der Zeit. So kennt wohl jeder noch die grauen gewellten Frisuren der Damen und Herren aus der Barrockzeit. Jede einzelne davon war eine Perücke und gehörte quasi zum Adelsoutfit dazu. Auch in der heutigen Zeit sind Perücken noch weit verbreitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie aus medizinischen Gründen oder für eine Show auf Bühne und Catway getragen wird. Damals wie heute hatten die Perücken vor allem einen Sinn. Man wollte anders aussehen. Jemand anderes sein und das ging am besten mit einer neuen, auffälligen Haarpracht.
Anwendung
Egal zu welchem Anlass, ob Fasching, Mottopartys oder auch einfach mal so, mit jeder Perücke bekommt man ein komplett anderes Erscheinungsbild. Sie eignen sich sowohl für besondere Anlässe als auch für jeden normalen Tag. Um einfach mal anders aussehen. Für Models, Travestiekünstler, Kostümbälle, Faschingspartys, Theater, Fernsehen, Showtanz und vieles mehr. Das beginnt beim einfachen Pferdeschwanz als Haarverlängerung, über die lange Schiller-Lockenmähne bis hin zu Rasterlocken oder Afrofrisur. Damit ist nicht nur die Kopfbedeckung der Frauen gemeint. Auch Männer können sich mit Perücken verwandeln. Da wären beispielsweise Punkfrisuren, Rasterzöpfe oder auch die gute alte Vokuhilafrisur.
Einsatz
Um ein gutes Kostüm richtig perfekt zu machen und abzurunden sind Perücken ein absolutes Muss. Was wäre beispielsweise dann beste Elvis Presley Kostüm ohne die schwarze gegelte Tolle mit den breiten Koteletten? Oder auch Marilyn Monroe wäre nicht wirklich authentisch ohne die blonden Riesenlocken. Ein Wikinger braucht selbstverständlich lange geflochtene Zöpfe und selbst der gute alte Weihnachtsmann sähe ohne sein weißes Haar und dem Rauschebart ziemlich arm aus.
