Im Wilden Westen
Wenn man vom Wilden Westen spricht, dann meint man das Gebiet westlich des Mississippi im 19. Jahrhundert. Man spricht von Cowboys, Sheriffs, Showgirls, Glückspieler, Indianern, Ganoven und der Kavallerie. Von tagelangen Reisen mit Pferd und Kutsche, wilden Schusswechseln und dem berühmten Rauchen der Friedenspfeife. Namen wie Jesse James, Billy the Kid und Wyatt Earp wurden zu berühmten Beispielen der damaligen Zeit. Die alten Geschichten boten genug Stoff für Romane und Filme mit dem Flair von Freiheit, Wilde und einer gewissen Western Romantik und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Grund genug, auch einmal in die Rolle eines damaligen Helden klettern zu wollen.
Als Cowboy/Cowgirl
Der absolute Klassiker ist das Kostüm des Cowboys bzw. Cowgirls. Dazu gehört auf jeden Fall eine etwas ausgestellte verwaschene Jeans, am besten mit Lederfransen seitlich, ein Hemd mit Weste da drüber, ein rotes Halstuch, Cowboystiefel und am wichtigsten der Cowboyhut und der Gürtel mit Colt. Für Frauen darf das Kostüm als sexy Variante auch mit Rock und enger Bluse sein. Das gewisse Etwas erhält das Kostüm dann noch mit einem langen dunklen Mantel im Western Style. Wer sich dann noch als Gesetzeshüter ausgeben möchte, brauch nichts weiter als den guten alten Sheriffstern. Wenn man sich das Halstuch noch über das Gesicht bindet, geht man auch locker als Ganove durch.
Indianer/Indianerin
Die Indianer der damaligen Zeit haben sich Ihre Kleidung aus Leder selber genäht. Charakteristisch waren hier also Kamel- und Braunfarbende Sachen mit Fransen an den Hosenbeinen, Kragen und Ärmel. Abgerundet wird das Outfit durch eine schwarze Indianerperücke mit Stirnband, einem Tomahawk und passendem Indianerschmuck mit Federn. Frau trägt als Indianerin keine Hose, sondern ein Indianerkleid, ebenfalls mit Fransen, einem Kordelgurt und vielen Perlen. Auf dem Kopf trägt auch sie eine schwarze Perücke, allerdings sind die langen Haare seitlich zu zwei Zöpfen geflochten. Als Schuhe eigenen sich für die Damen besonders Stiefelstulpen. Bei dem Mann sind Indianerschuhe in Wildlederoptik angesagt. Und so geht es in die wilde Büffeljagd.
Saloon/Showgirl
Als Saloongirl hat man den Männern damals den Kopf verdreht, woran auch das Outfit nicht ganz unschuldig war. Man trug enge Korsagen als Oberteile und weite Röcke mit viel Tüll, Satin und Spitze. Hauptsache reizvoll. Eine schwarze Strumpfhose mit einem sexy Strumpfband, schwarzen Stiefeln und einem verführerischen Halsbändchen runden das Bild ab. Wer es noch etwas mehr in Richtung Showdame haben möchte, der trägt dazu passende Armstulpen oder lange Handschuhe und einen Haarreif mit Federn. Da kann kein Cowboy widerstehen.
Glücksspieler
Auch im Wilden Westen versuchten viele ihr Glück und das nicht nur in der Liebe. Das Glücksspiel mit seinen typischen Spielern prägte ebenfalls den Charakter des Wilden Westen. Als Glücksspieler trägt man eine schwarze unten eng zulaufen Hose zu einem weißen engem Hemd, das an den Ellbogen mit schwarzen Ärmelhaltern gebunden ist und dazu passender Weste in glänzendem Stoff. Abgerundet wird das Bild mit einem schwarzen Hut und einer schwarzen, locker um den Hals gebundenen Fliegenschleife. Damit kann man sich ins Spiel stürzen.
Kavallerie
Ein guter Offizier der damaligen Zeit trug eine Uniform, meistens in blau oder grau bestehend aus einer Hose mit Bügelfalte und einer Jacke, die vorne mit eleganten Knöpfen geschlossen wird. An den Ärmeln, sowie dem Kragen findet man goldene Streifen als Abzeichen. Dazu wird eine rote Schärpe und der Offiziershut getragen. Richtig überzeugend wird das Kostüm noch mit einem eleganten Säbel und Offiziersstiefeln. Na dann, auf in den Kampf


